Pressemitteilung der LSV:"Landesschülervertretung stellt Oberstufenkonzept in Frage"
Landesschülervertretung stellt Oberstufenkonzept in Frage
Pressemitteilung der Landesschülervertretung Bayern e.V. mit der freundlichen Bitte um Berücksichtigung
Die Diskussion über die Oberstufenreform des achtjährigen Gymnasium wird nun endlich in die Öffentlichkeit getragen. Kultusministerium plant die Abschaffung von Leistungskursen und stattdessen, Seminarfächer zu etablieren. Diese sollen Schülerinnen und Schülern helfen, praxis-und projektbezogen zu arbeiten. Trotzdem wird das Abitur ausgeweitet auf ein Fünffächerabitur, das Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache verpflichtet. Ziel der Ausweitung sei es, das Basiswissen von Schülerinnen und Schülern zu garantieren.
"Selbstverständlich ist es eine grundliegende Voraussetzung für den beruflichen Weg eines Abiturienten, eine breitgefächerte Allgemeinbildung zu besitzen. Aber sollten zehn Jahre Unterricht Schülerinnen und Schülern nicht reichen, ein breitgefächertes Basiswissen zu erreichen? Vielmehr sollte die Oberstufe als Übergang zwischen Gymnasium und Studium die Möglichkeit bieten, auf bereits erlernten Basiswissen aufbauend, selbstständig interessen- und berufsorientiert zu arbeiten", fordert Elena Stingl von der Landesschüervertretung Bayern. "Schließlich sind vertiefte Fachkenntnisse und Selbstständigkeit später ausschlaggebend und prägend für Studium und Berufsweg."
Bei Nachfragen steht Ihnen Elena Stinglunter der Nummer 0179 / 616 33 94 gerne zur Verfügung.

