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Pressemitteilung: Gespräch mit Kultusstaatssekretär Freller

02.07.2003:

02.07.2003:

Landesschülervertretung (LSV) führte Gespräch mit Staatssekretär Karl Freller zur Anerkennung und Etablierung von SchülerInnenvertretungsstrukturen für alle Schularten

Am Dienstag kam die Landesschülervertretung mit Staatssekretär Freller zu einem Gespräch zusammen. Wie bereits auf dem bildungspolitischen SchülerInnenkongress der LSV basis’o3 im März verabredet wurde vor allem die Anerkennung und Verankerung von SchülerInnenvertretungsstrukturen thematisiert.

Die Landesschülervertretung legte ihre Sicht über die Notwendigkeit von SchülerInnenvertretung als Instrument der Interessensvertretung, demokratischer Partizipation und als Teil der politischen Bildung dar. Des weiteren stellte man das hessische Modell einer landesweit tätigen SchülerInnenvertretung für alle Schularten, ausgestattet mit festem, freien Etat, Anhörungs- und Informationsrechten vor und stieß dabei auf Offenheit und großes Interesse seitens des Staatssekretärs.

Im Herbst 2oo1 gab es bereits ein ähnlich zuversichtlich stimmendes Gespräch mit Kultusministerin Monika Hohlmeier. Daraufhin wurde vom Kultusministerium - trotz eines gemeinsamen Arbeitskreises zu diesem Thema - ein nicht zur Diskussion stehendes Modell einer gymnasialen SchülerInnenvertretung vorgesetzt, welches von den Schülerinnen und Schülern letztlich abgelehnt wurde.

„Es bleibt zu hoffen, dass diesmal eine echte Annäherung stattfindet und dass das Kultusministerium uns Schülerinnen und Schüler endlich ernst genug nimmt, unsere Vorstellungen aufzugreifen. Dann könnte demokratische Mitbestimmung für bayerische Schülerinnen und Schüler verwirklicht werden“, sagte Sonya Popa-Henning, Landesvorstandsmitglied der LSV. In Kürze wird ein weiteres solches Gespräch zur Abklärung von Einzelheiten stattfinden.

Auch die Zensur von SchülerInnenzeitungen wurde thematisiert, hier gibt es jedoch noch viel Gesprächsbedarf. „Echte Meinungsfreiheit in Wort, Schrift und Bild für Schülerinnen und Schüler ist nach wie vor eines unserer zentralen Anliegen“, so Sonya Popa-Henning abschließend.


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