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Pressemitteilung der LSV

06.01.2004: Büchergeld ist auch indiskutabel - Landesschülervertretung gegen die teilweise Abschaffung der Lernmittelfreiheit

Die Pläne zur Abschaffung der Lernmittelfreiheit wurden offiziell zwar verworfen, nun ist die Einführung von Büchergeld in Höhe von etwa 50 ? im Gespräch. "Büchergeld ist die teilweise Abschaffung der Lernmittelfreiheit und damit für uns indiskutabel", sagt Sonya Popa-Henning, Vorstandsmitglied der LSV.

Es scheint, als würde die bayerische Staatsregierung davon ausgehen, dass nur durch einen neuen Begriff der Protest gedämpft werden könne. "Doch jede Grenze, die gesetzt wird, ist auch verschiebbar. Stufenweise wird das 'Büchergeld' mit Sicherheit erhöht werden, das machen wir nicht mit!", so Sonya Popa-Henning weiter.

Bildung ist eine gemeinschaftliche Aufgabe - und muss dies auch bleiben. Für die Kosten muss der Staat aufkommen und nicht die Eltern.

Mit Einführung eines Büchergeldes werden soziale Schranken zusätzlich erhöht. Gerade in Bayern, wo das Einkommen der Eltern den größten Einfluss auf die Bildungschancen hat, sollte man nicht noch einen Schritt zurück gehen. "Der Zugang zu Bildung muss frei sein für alle - die Einführung eines Büchergeldes erschwert dies zusätzlich.", so Sonya Popa-Henning abschließend.


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