Schüler lehnen verkürzten Zug ab
19.01.2004: Süddeutsche Zeitung vom 19. 01. 2004
München. Die Landesschülervertretung (LSV) lehnt eine Verkürzung der gymnasialen Schulzeit ab. Ohne merkliche Straffung des Lehrplans werde der Leistungsdruck noch steigen und die eh schon geringe Anzahl an Abiturienten in Bayern weiterhin sinken, kritisiert LSV-Vorstandsmitglied Lorenz Seibl. Bedenken haben die Schüler ebenso gegen lange Unterrichtszeiten am Nachmittag. Außerschulische Angebote würden auf der Strecke bleiben, befürchtet Seibl. Bei 37 Unterrichtsstunden pro Woche in der zehnten Klasse verkomme die Schule zu einer reinen Lernanstalt.

