"Schüler fühlen sich von Hohlmeier übergangen"
26.03.2004: Süddeutsche Zeitung zur Pressemitteilung der LSV vom 24.03.2004 - "Segel setzen in München - G8-Schiff läuft ohne Schülervertreter aus und wird kentern"
Schüler fühlen sich von Hohlmeier übergangen
München - Die Landesschülervertretung Bayern (LSV) hat kritisiert, dass die bayerischen Bezirksschülersprecher keine Einladung zum G 8-Kongress "Segel setzen" erhalten haben. "Ohne die Mitsprache der größten betroffenen Gruppe, der Schüler, wird das G 8-Schiff sehr schnell kentern", sagte LSV-Sprecher Lukas Hellbrügge. Vermutlich habe Kultusministerin Monika Hohlmeier Kritik befürchtet. So seien für die Veranstaltung nur Schüler ausgewählt worden, die bereits bei der Roadshow an den 400 Gymnasien "positiv auffielen". Die Ministerin präsentierte derweil Ergebnisse des Kongresses: Um Wiederholungen des letzten G 9-Jahrgangs zu vermeiden, sollen erweiterte Nachprüfungen möglich sein. Auch dürfen die Intensivierungsstunden zur Profilbildung der Schule genutzt werden. burt
Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.72, Freitag, den 26. März 2004 , Seite 51

