Schont die Zukunft Bayerns!
15.05.2007: Für eine Erleichterung des achtjährigen Gymnasiums G8
Nach Protesten der Elternverbände plant das bayerische Kultusministerium eine Erleichterung des achtjährigen Gymnasiums (G 8). Die Landesschülervertretung Bayern e.V. begrüßt dieses Vorhaben.
So könnte die zweite Fremdsprache erst in der 7. Klasse beginnen - statt wie bisher in der 6. Klasse. "Von 12-Jährigen verlangt man zuviel. Auf den Schülerinnen und Schülern lastet ein enormer Druck. ", sagt Ann-Sophie Winter, Vorstandsmitglied der Landesschülervertretung Bayern e.V.
"Es ist wichtig, das die Schülerinnen und Schüler nicht die Lust am Lernen verlieren und man möglichst viele zum Abitur bringt. Jeder Vierte Schüler ist auf Nachhilfe angewiesen. Das können sich finanziell schwächere Familien nicht leisten. Das ist nicht fair.", so Ann-Sophie Winter weiter. "Wenn wir die ohnehin geringe Abiturientenzahl Bayerns nicht weiter verkleinern wollen, sollte die Staatsregierung sich jetzt überlegen, schonender mit der Zukunft des Landes umzugehen!"
Die Landesschülervertretung Bayern (LSV Bayern) kritisiert die überstürzte Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Ferner fordert die LSV Bayern kleinere Klassen, mehr Lehrer sowie die Anwendung neuer Unterrichtsmethoden.
Für Fragen steht Ihnen Ann-Sophie Winter unter der Nummer 0174 700 42 84 (ab 15 Uhr) zur Verfügung.

