Pressemitteilung zum Beckstein Interview in der Mittelbayrischen Zeitung
01.11.2007: Landeschülervertretung fordert: Worten sollen Taten folgen!
1. November 07
Zum heutigen Beckstein-Interview in der Mittelbayerischen Zeitung Landesschülervertretung Bayern fordert eine Schule für alle.
Die Landesschülervertretung Bayern begrüßt die Ankündigung von Ministerpräsident Beckstein in der Mittelbayerischen Zeitung, die Bildungspolitik zu einem Schwerpunkt seiner ersten Regierungserklärung am 15. November machen zu wollen.
Auf die jetzige Situatuation äußert sich kritisch Ann-Sophie Winter, Vorstandsmitglied der Landesschülervertretung Bayern: "Wir SchülerInnen können auf das dreigliedrige Schulsystem gut und gerne verzichten. Bayern kann sich soziale Selektion und Ausgrenzung nicht leisten. Wir wollen individuelle Förderung, rhythmisierte Ganztagsschulen und mehr Mitbestimmung an Schulen. Wir wollen eine Schule für alle !"
Doch die Landesschülervertretung Bayern will nicht alles wie bisher, nur mit dem Unterschied, dass alle gemeinsam lernen. Sie will mehr Platz für individuelle Entfaltungsmöglichkeiten. Lehrkräfte sollen zu Lernbegleitern werden. Der Lehrplan muss durch "Bildungsstandards" ersetzt werden, Ziffernnoten sollen abgeschafft werden und eine individuelle Feedbackkultur muss eingeführt werden. "Wir brauchen und wollen Veränderung in Bayern." sagt Winter abschließend.
Für weitere Fragen steht Ihnen Ann-Sophie Winter, Vorstandsmitglied der Landesschülervertretung Bayern gerne unter der Nummer 0174 700 42 85 zur Verfügung.

